Cardiotokogramm (CTG)
Die meisten Frauen kennen den Hertzon-Wehen-Schreiber, kurz CTG genannt, bereits aus der Schwangerschaft. Mit dem Cardiotokogramm (CTG) werden die kindlichen Herztöne unter Wehenbelastung aufgezeichnet und überprüft. Bei Risikogeburten oder bei Gebärenden, die ein Wehenmittel wie zum Beispiel Oxytocin bekommen haben, empfiehlt sich die Daueranwendung des Cardiotokogramm (CTG). Regelmäßige Kontrollen durch das Cardiotokogramm (CTG) sind bei einer normalen Geburt in Abständen von 15 bis 20 Minuten völlig ausreichend. Meist wird das Cardiotokogramm (CTG) äußerlich aufgezeichnet.
Eine direkte Ableitung der kindlichen Herztöne über eine Kopfschwatenelektrode wird nur in seltenen Fällen durchgeführt. Bei dieser Form des Cardiotokogramms (CTG) muss die Fruchtblase entweder schon gesprungen sein oder geöffnet werden. An der Kopfhaut (Kopfschwarte) des Kindes wird ein feiner Draht mit einem Häkchen befestigt und nach der Geburt wieder entfernt. Ist eine äußerliche Aufzeichnung der Hertöne beispielsweise aufgrund ungünstiger Kindslage nicht möglich, so wird eine innere Ableitung vorgenommen. Gefahrenzustände des Kindes, wie zum Beispiel ein drohender Sauerstoffmangel, können durch die Herztonüberwachung frühzeitig erkannt werden.