Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Daran merkt die Schwangere, dass die Geburt los geht

Zeichnen: Das „Zeichnen“ ist ein häufiges Anzeichen für den Geburtsbeginn. Mit dem „Zeichnen“ ist der Abgang des Schleimpfropfes gemeint, der während der gesamten Schwangerschaft schützend vor dem Muttermund der Schwangeren liegt. Meist ist der Schleimpfropfen mit Blut vermischt. Wenn Schleim alleine abgeht, ist das allerdings noch kein Grund für die werdende Mutter in die Klinik aufzubrechen oder die Hebamme zu rufen. Beim „Zeichnen“ kann es noch einige Tage dauern, bis die Geburt losgeht. Allerdings können auch Wehen einsetzen, ohne dass der Schleimpfropf vorher abgegangen ist.
Wehen: Für die unmittelbar bevorstehende Geburt ist der deutlichste Hinweis das Einsetzen von Wehen. Von den bereits bekannten Schwangerschaftswehen sind die beginnenden Geburtswehen nicht immer eindeutig zu unterscheiden. Gerade am Anfang sind die Geburtswehen noch recht unregelmäßig. Als Härterwerden des Bauches oder als ein Ziehen im Rücken nehmen viele Schwangere die ersten Geburtswehen war. Wacht die Schwangere durch Wehen nachts auf und empfinden diese als nicht sehr stark, sollte sie auf jeden Fall versuchen wieder einzuschlafen. Die werdende Mutter braucht diese Ruhe- und Kraftreserven für die bevorstehende Geburt. Der fehlende Schlaf wird der werdenden Mutter in jedem Falle abgehen, wenn sie gleich aufsteht und die Geburt erst in der darauffolgenden Nacht oder am übernächsten Tag so richtig in Gang kommt. Es ist Zeit in das Krankenhaus zu fahren beziehungsweise die Hausgeburtshebamme zu informieren, wenn die Schwangere das Gefühl hat, dass die Wehen in regelmäßigen Abständen kommen, ständig an Stärke zunehmen und die Pausen immer kürzer werden. Meist kann sich eine erfahrene Geburtshelferin schon am Telefon ein Bild davon machen, wie weit die Geburt vorangeschritten ist und wie schnell sie gebraucht wird.
- Blasensprung: Mit einem Blasensprung beginnt ungefähr jede zehnte Geburt. Meist erfolgt der Abgang von Fruchtwasser ohne Vorankündigung und lässt sich im Gegensatz zum Urin nicht aufhalten. Meist ist das Fruchtwasser, das durch den Blasensprung abgeht, deutlich heller als der Urin, das muss allerdings nicht sein. Bei einem Blasensprung besteht die Möglichkeit eines Nabelschnurvorfalls. Es besteht die Gefahr, dass die Nabelschnur zwischen Kopf und Muttermund rutscht, wenn sich der Kopf des Kindes noch zu weit oben im mütterlichen Becken befindet und nicht vollständig abdichtet. Die Versorgung des Kindes kann durch den ständigen Druck, den das Köpfchen auf die Nabelschnur ausübt, unterbrochen werden. Aus diesem Grund raten viele Ärzte Frauen mit Blasensprung sich sofort hinzulegen. Der Druck nach unten wird durch die waagerechte Haltung deutlich reduziert. Befindet sich der Kopf des ungeborenen Kindes bei den letzten Untersuchungen durch einen Arzt oder im Krankenhaus bereits im Becken, so braucht sich die werdende Mutter im Falle eines Blasensprungs keine Sorgen zu machen. Sie werdende Mutter muss sich weder hinlegen, noch mit der Rettung und Blaulicht ins Krankenhaus gebracht werden. Es ist für die werdende Mutter angenehmer in Ruhe ihre Sachen zu packen und ohne Hektik ins Krankenhaus aufzubrechen.
Mit einem vorzeitigen Blasensprung gibt es beim ersten Kind selten Probleme. Gegen Ende der Schwangerschaft ist der Kopf meist schon tief im Becken und dichtet gut ab, so dass ein Verrutschen der Nabelschnur vor den Kopf des Kindes kaum noch möglich ist. Der Kopf des ungeborenen Kindes steht meist etwas höher, wenn die Schwangere schon mehrere Kinder geboren hat. Das selbe Problem ergibt sich bei einem sehr frühen Blasensprung – der Kopf oder der Po des ungeborenen Kindes sind unter Umständen noch nicht groß genug, um den unteren Beckenbereich komplett abzudichten. Daher ist es wichtig, dass die Schwangere sich sofort hinlegt, wenn sie einen Blasensprung hat und der Kopf des Kindes noch nicht vollständig abdichtet oder Fruchtwasser in großen Mengen und schwallartig abgeht. Eine rasche Fahrt ins Krankenhaus mit dem Krankenwagen in liegender Position ist unvermeidbar. Die werdende Mutter kann sich auf allen Vieren zum Telefon bewegen, falls sie alleine zu Hause ist – sie ist dann ebenfalls waagerecht. Die Schwangere kann sich auch leicht schräg auf die linke Seite legen, wenn die Rückenlage zu unbequem ist.



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