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Das Kind wird geboren


Die werdende Mutter und ihr Partner können bereits die Haare des Kindes sehen und fühlen, wenn es am Beckenboden angekommen ist. Die werdende Mutter spürt, dass sich die schwere Arbeit lohnt, wenn sie einmal hinfasst und ihr Baby bzw. den Kopf berühren kann. Um den Erfolg der Bemühungen mit eigenen Augen zu sehen und dadurch neue Kraft für den Endspurt zu schöpfen, kann auch ein Spiegel hilfreich sein. Die Hebamme bremst jetzt mit der Hand das Köpfchen etwas ab, da der endgültige Durchtritt des Köpfchens sehr langsam erfolgen muss. Die werdende Mutter sollte jetzt auch nicht mehr ganz so intensiv schieben. Das Dammgewebe und der Beckenboden brauchen Zeit, um sich zu dehnen und nachzugeben. Um die günstigste Position für das Durchtreten der Schultern zu haben, muss sich der Kopf nach dem gebären nochmals drehen. Die Schultern des Babys kommen nacheinander – dies spürt die werdende Mutter meist nochmals sehr intensiv. Der Körper des Babys wird dagegen anschließend schnell herausgleiten. Jetzt ist das Kind geboren. Nach neun langen Monaten des Wartens, Hoffens und Bangens kann die frisch gebackene Mutter ihr Baby nun endlich mit eigenen Augen sehen und in ihre Arme schließen – jetzt ist alles überstanden!

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