Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Die Ernährung in der Stillzeit

Durch die Ernährung müssen Nährstoffe, die während des Stillens verloren gehen, unbedingt ersetzt werden. Die Qualität der Muttermilch kann durch einen Mangel an Vitaminen oder essentiellen Fettsäuren vermindert werden. Die Gesundheit der Frau kann stark beeinträchtigt werden, wenn sie zu wenig Mineralstoffe oder Eiweiß zu sich nimmt. Darum ist die Ernährung in der Stillzeit besonders wichtig. Die stillende Mutter sollte darauf achten sich ausgewogen zu ernähren - vor allem mit reichlich Obst und Gemüse. Bei Brot, Getreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse, Obst, Milch, Milchprodukten, Fleisch und Wurst besteht in der Stillzeit ein erhöhter Tagesbedarf.
Die stillende Mutter sollte auch ein bis zwei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich nehmen, da mit der Muttermilch Wasser an das Kind abgegeben wird. Wenn das Kind gestillt wird, hilft es oft ein Glas Mineralwasser neben sich stehen zu haben – so kann man nicht auf das Trinken vergessen. Kalorienfreie Getränke wie Wasser und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees sind besonders empfehlenswert. Nichts einzuwenden ist auch gegen zwei bis drei Tassen Kaffe oder schwarzen Tee und geringe Mengen Alkohol. Allerdings sollte die stillende Mutter nicht vergessen, dass Alkohol und Koffein in die Muttermilch übergeht und vom kindlichen Organismus verarbeitet werden muss.
Weiters ist es wichtig keine Medikamente ohne Rücksprache mit ihrem Arzt zu sich zu nehmen. Manche Wirkstoffe können dem neugeborenen Kind schaden.
Nikotin ist ebenfalls ein Wirkstoff, der in die Muttermilch übergeht. Hat die Frau während der Schwangerschaft auf Zigaretten verzichtet, sollte sie das auch weiterhin tun. Für Kinder ist auch das passive Rauchen sehr schädlich. Daher bitte unbedingt darauf achten, dass in der Gegenwart des neugeborenen Kindes nicht geraucht wird.
Neigt ihr Kind zum Wundsein, wenn sie stark säurehaltige Obst- oder Gemüsesorten verzehrt haben, wie beispielsweise Zitrusfrüchte oder Tomaten, dann sollten diese Sorten eher vermieden werden. Die stillende Mutter sollte daher ausprobieren, was das Kind verträgt und was nicht. Auf bestimmte Obstsorten ganz zu verzichten ist nicht sinnvoll, da in der Stillzeit dringend Vitamin C vom Körper der Mutter benötigt wird.
Bestimmte Gemüsesorten und Hülsenfrüchte stehen im Verdacht bei Säuglingen Blähungen hervorzurufen. Auf manche Kinder mag diese Tatsache zutreffen, aber es kann nicht verallgemeinert werden. Ein Verzicht auf Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte kann unter Umständen hilfreich sein, wenn das Kind unter Blähungen leidet. Trotzdem ist die abwechslungsreiche Ernährung in der Stillzeit eines der wichtigsten Dinge, damit die Stillzeit für die Mutter und das Kind angenehm ist.



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