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Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Die ersten Tage mit dem Baby in der Klinik

Viele Frauen finden die ersten Tage mit dem Baby in der Klinik, trotz Fieber messen, sauber machen, Visite und so weiter, durchaus erholsam. Die frisch gebackene Mutter hat rund um die Uhr Fachpersonal zur Verfügung, dass sie bei ersten Unsicherheiten fragen kann, sie braucht sich um nichts zu kümmern und bekommt das Essen ans Bett serviert. Wenn die Mutter es wünscht kann sie bis zu fünf Tage im Krankenhaus bleiben – bei einem Kaiserschnitt auch länger. Fühlt sich die Mutter und ihr neugeborenes Baby durch den Besuch der Bettnachbarin gestört, dann sollte sie das dieser oder einer Krankenschwester mitteilen, damit sie wieder zur Ruhe kommen kann. Spezielle Aufenthaltsräume oder eine Cafeteria gibt es in fast allen Krankenhäusern für Besucher und Patienten. Viele Wochenstationen verfügen auch über ein separates Stillzimmer – dort findet sie auf jeden Fall ihre Ruhe.
Ihr Baby muss in den ersten Tagen nicht täglich gebadet werden, deshalb bitte nicht wundern, wenn die Schwestern nicht jeden Tag das Baby zum Baden abholen. Allerdings sollte der frisch gebackenen Mutter einmal gezeigt werden, worauf es beim Baden ankommt. Dafür sind die ersten Tage mit dem Baby in der Klinik gedacht. Die Mutter soll ihre Fragen stellen können und ihre Unsicherheit verlieren. Schwestern oder Hebammen kennen meist einige kleine Tricks, von denen die Mutter profitieren kann und sich beim Baden leichter tut. Heute benutzen auch immer mehr Krankenhäuser Stoffwindeln, so dass die Mutter auch das Wickeln mit diesem Windeltyp üben kann.
Die Unterstützung beim Stillen ist das wichtigste in den ersten Tagen mit dem Baby in der Klinik. Ziel dabei ist es eine Schwester zu finden, die der Mutter zuhört und versucht gemeinsam mit ihr das Problem beim Stillen zu lösen, so dass die Mutter danach alleine mit dem Baby zu Recht kommt. Natürlich kann auch eine Hebamme zu Rate gezogen werden. Viele Frauen die Anfangsschwierigkeiten beim Stillen haben, geben vorzeitig auf, obwohl mit entsprechender Unterstützung die Freude am Stillen erhalten bliebe.
Es folgt oft eine niedergeschlagene Stimmung nach den ersten euphorischen Tagen mit dem Baby in der Klinik: Diese Tage nennt man Wochenbettdepression, im Volksmund auch „Heultage“. Heute spricht man zunehmend von Baby-Blues, da es sich dabei nicht immer um eine Depression handelt. Die Mutter sollte sich die Traurigkeit können, denn ab jetzt ist nichts mehr so wie es früher war und man sollte sich vom bisherigen Leben verabschieden dürfen. Trotz der Freude über das Baby, braucht die Mutter kein schlechtes Gewissen wegen ihrer Traurigkeit haben. Auch tragen spannende, pralle Brüste und wunde Brustwarzen nicht dazu bei, permanent in Hochstimmung zu sein. Das vorübergehende Tief in den ersten Tagen mit dem Kind in der Klinik wird durch die Freude über ihr Kind bald vergehen.



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