Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Die Nachgeburtsphase

Die Geburt ist mit der Ankunft des neugeborenen Kindes noch nicht vorbei. Das Augenmerk von Arzt und Hebamme gilt, neben dem Glück und der Dankbarkeit über das freudige Ereignis, vor allem der Lösung der Plazenta und eventuelle stärkeren Blutungen, die von der Gebärmutter herrühren können oder aber von einem Riss oder Schnitt. Damit die Nachgeburt sich schneller ablöst, wird in vielen Krankenhäusern ein Nachwehenmittel (Oxytocin) gespritzt. Das Nachwehenmittel ist auch notwendig um stärkere Nachblutungen zu vermeiden, wenn die Geburtswehen schwach waren, das Kind sehr groß war oder die Mutter eine Mehrlingsgeburt hinter sich gebracht hat.
Ist das Kind nach der Geburt abgenabelt, zieht sich die Gebärmutter noch einmal krampfartig zusammen. Dabei löst sich die Plazenta und wird ausgestoßen. Die Plazenta hat etwa die Größe eines Kuchentellers und ist zwei bis drei Zentimeter dick. Die Hebamme überprüft die Plazenta, wenn sie geboren ist, auf ihre Vollständigkeit. In der Gebärmutter dürfen keine Reste der Plazenta zurückbleiben. Die frisch gebackene Mutter darf auch nicht erschrecken, wenn sie nach der Geburt stark blutet, denn ein Blutverlust von 250 – 500 ml ist nichts Außergewöhnliches. Dass sich die Gefäße in der Gebärmutter verengen und die Blutung zum Stillstand kommen, dafür sorgen die Nachwehen. Wird die Plazenta nicht binnen einer halben bis einer Stunde geboren, muss die Mutter entweder in die Hocke gehen, mit offenem Mund blasen, husten oder niesen, die Blase entleeren, das Kind anlegen, Eis auf den Bauch legen, ein Wehenmittel verabreicht werden, ein homöopathisches Mittel eingesetzt werden. Die Plazenta muss unter Betäubung geholt werden, wenn sie sich trotz dieser Maßnahmen nicht selber löst oder unvollständig ist.



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