Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Medizinische Betreuung bei überschreiten des Geburtstermins

Bei normaler Fruchtwassermenge, unauffälligen Herztönen und normalen Kindsbewegungen kommt beim Überschreiten des Geburtstermins, also gegen Ende der 40. Schwangerschaftswoche eine neuerliche Kontrolle nach weiteren sieben Tagen auf die Schwangere zu. Wenn auch dann noch alles in Ordnung ist, dann muss die Schwangere nach weiteren drei Tagen zu einer neuerlichen Untersuchung. Allerdings können die Untersuchungen auch häufiger sein. Der Arzt für beim Überschreiten des Geburtstermins in der Regel einen Wehenbelastungstest durch. Durch Stimulation der Brustwarzen oder mit Hilfe eines Wehenmitteltropfes werden beim Wehenbelastungstest Wehen ausgelöst. Das ungeborene Kind hat noch genug Reserven, wenn die Herztöne des Kindes unter Wehenbelastung unauffällig bleiben. Das ungeborene Kind reagiert unter Belastung mit auffälligen Herztönen, wenn es von der Plazenta (Mutterkuchen) nicht mehr ausreichen versorgt wird. Außerhalb der Gebärmutter ginge es dem Baby in diesem Falle bei Überschreitung des Geburtstermins wahrscheinlich besser. Daher wird in den meisten Fällen versucht die Geburt einzuleiten. Eine Amnioskopie (Fruchtwasserspiegelung) kann ebenfalls angewendet werden um herauszufinden, ob es dem Baby gut geht. Da die Amnioskopie allerdings die Gefahr einer Infektion mit sich bringt, wird sie kaum angewendet. Durch den leicht geöffneten Muttermund führt der Arzt dazu ein schmales Rohr an die Fruchtblase und überprüft die Farbe des Fruchtwassers. Es droht keine Gefahr, wenn das Fruchtwasser klar ist, hat es sich bereits grünlich verfärbt, dann muss gehandelt werden. Die Amnioskopie kann Wehen auslösen, ist aber meist nicht schmerzhaft. Die Fruchtwassermenge bildet einen weiteren ausschlaggebenden Punkt, ob bezüglich der Geburt gehandelt werden muss oder nicht. Das Kind muss bald geboren werden (Einleitung oder Kaiserschnitt), wenn der Arzt mittels Ultraschall feststellt, dass die Menge des Fruchtwassers bereits deutlich zurückgegangen ist.
Die Geburt des Kindes wird nach sieben, zehn oder vierzehn Tagen nach dem errechneten Geburtstermin eingeleitet. Eine Einleitung kann mit Prostaglandinscheidengel- oder zäpfchen oder dem Wehentropf erfolgen.



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