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Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Plazenta

Die Plazenta wird auch Mutterkuchen genannt bzw. als Nachgeburt bezeichnet und ist ein Gewebe, das an der Wand der Gebärmutter hängt. Die Plazenta ist über die Nabelschnur mit dem Baby verbunden und wächst während der Schwangerschaft stetig an - mit ungefähr einem halben Kilo und einem Durchmesser von 15 bis 20 cm erreicht die Nachgeburt gegen Ende der Schwangerschaft relativ große Ausmaße.

Aufgaben der Plazenta

Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff: Die Plazenta versorgt das Baby im Mutterleib während der gesamten Schwangerschaft mit Nährstoffen und Sauerstoff. 

 - Schutz vor Erregern und Produktion von Schutzhormonen: Die Plazenta wirkt wie ein Filter und schützt den ungeborenen Organismus vor Giftstoffen aber auch Erregern. Zusätzlich stellt die Plazenta Hormone her, die für die Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft sorgen.

Untersuchung der Plazenta 

Im Zuge der Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt wird neben der Entwicklung des Babys auf die Plazenta untersucht und beurteilt.

Mit einem Doppler-Ultraschall wird die Durchblutung der Plazenta sowie der Nabelschnur gemessen. Genauer gesagt wird die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes in der Gebärmutter, der Plazenta, der Nabelschnur und auch des Kindes gemessen um daraus Rückschlüsse auf mögliche Plazentakomplikationen oder Herzfehler des Kindes zu schliessen.

Welche Komplikationen kann es Plazenta geben?

Plazentainsuffizienz: Hier sind die Gefäße eng oder gegen Ende der Schwangerschaft oft auch verkalkt. Dadurch wird das Baby nicht ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. 

Schwangere mit chronischen Bluthochdruck und/oder Diabetes haben ein höheres Risiko eine Plazentainsuffizienz zu erleiden. Auch bei Mehrlingsschwangerschaften oder Schwangeren die Rauchen ist das Risiko erhöht.

 - Tiefliegende Plazenta: DIe Plazenta kommt gegen Ende der Schwangerschaft genau vor dem Muttermund zum Liegen und versperrt somit den natürlichen Weg für das Baby aus der Gebärmutter. Aus diesem Grund wird gegen Ende der Schwangerschaft und kurz vor der Entbindung mittels Ultraschall die Lage der Plazenta genau bestimmt. Liegt die Plazenta tatsächlich zum Geburtstermin vor dem Muttermund, muss ein Kaiserschnitt durchgeführt werden um eine lebensgefährliche Blutung während der Geburt zu vermeiden.

 Jedoch kommt dies relativ selten vor. Besonders im zweiten Drittel der Schwangerschaft ist eine tiefliegende Plazenta noch kein Problem, da in den meisten Fällen die Plazenta nach oben wandert. Die passiert dann automatisch, da  die Gebärmutter ebenso wächst wie die Plazenta und so Platz nach oben frei gibt.



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