Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Stillen nach Bedarf

Das Kind sollte nach Bedarf gestillt werden. Das heißt wann immer das Baby nach der Brust verlangt, sollte es angelegt werden. Das Stillen nach Bedarf gelingt am besten, wenn Mutter und Kind Tag und Nacht zusammen sein können. In der Regel muss die Mutter in den ersten Tagen und Wochen zehn- bis zwölfmal rund um die Uhr stillen, im Schnitt also alle zwei Stunden. Da jedes Kind beim Stillen seine eigenen Gewohnheiten entwickelt, ist die Trinkdauer sehr individuell. Wichtig beim Stillen ist es, sich vor dem Stillen gut die Hände zu waschen und den Warzenhof nicht zu berühren, bevor der Säugling angelegt wird.
Das Baby bekommt, bis die reife Muttermilch nach spätestens vier Tagen einschießt, die Vormilch, auch Kolostrum genannt. Die Vormilch ist zwar mengenmäßig nicht sehr viel, dafür ist sie besonders wertvoll. Besonders wertvoll ist die Vormilch daher, weil sie zahlreiche Abwehrstoffe enthält, leicht verdaulich ist und den Abgang des ersten Stuhlgangs, auch Kindspech oder Mekonium genannt, erleichtert. In der ersten Zeit sollte der Säugling immer von beiden Brüsten trinken, um die Milchbildung auf beiden Seiten optimal anzuregen. Merkt die Mutter, dass das Baby die zuerst gereichte Brust leer getrunken hat und nur noch genüsslich nuckelt, sollte man es sanft zur nächsten Brust schieben. Damit das Entfernen des Babys von der Brust für die Mutter nicht schmerzhaft ist, kann sie den Finger vorsichtig in seinen Mundwinkel schieben. Durch den Finger wird der Unterdruck im Mund des Kindes aufgehoben und die Brustwarze kann mühelos und schmerzfrei herausgezogen werden. Wichtig ist es beim Stillen auch, dass das Baby zwischendurch aufstoßen kann. Ist das Kind durch das Stillen satt, schläft es möglicherweise ein. Zum Aufstoßen muss das Baby nicht unbedingt geweckt werden. Damit die überschüssige Milch aus dem Mund fließen kann, reicht es, es auf die Seite zu legen. Auf welcher Brust das Kind zuletzt getrunken hat, sollte sich die Mutter merken – mit dieser wird beim nächsten Stillen wieder begonnen.



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