Schwangerschaft Lexikon: Wir Sind Schwanger!

Lexikon zu Schwangerschaft und Geburt

   

Wo möchte die werdende Mutter ihr Kind gebären?

Die Frage nach der Wahl des Geburtsortes wird umso intensiver, je näher der Geburtstermin rückt. Klinik, Geburtshaus oder Hausgeburt stehen der werdenden Mutter grundsätzlich zur Auswahl. Hat die werdende Mutter gewisse Vorstellungen wie sie Geburt und Wochenbett gestalten möchte, dann sollte sie sich genauer über die verschiedenen geburtshilflichen Möglichkeiten in der Umgebung erkundigen.
Klinik: Krankenhäuser mit einer sogenannten Maximalversorgung haben eine angeschlossene Kinderklinik mit spezieller Neugeborenenabteilung. Vor allem dann, wenn eine Frühgeburt droht oder die werdende Mutter eine gravierende Vorerkrankung (Diabetes oder Schwangerschaftsvergiftung) hat, sind Krankenhäuser der Maximalversorgung besonders wichtig. Wird beim Neugeborenen bereits im Mutterleib eine Erkrankung festgestellt, die unmittelbar nach der Geburt behandelt werden muss (zum Beispiel ein Herzfehler), so ist auch hier eine Entbindung im Krankenhaus mit Maximalversorgung ratsam.
Geburtshaus: In den letzten Jahren sind in vielen Städten Geburtshäuser entstanden. Geburtshäuser bilden eine Alternative zu Haus- und Klinikgeburten. In den meisten Geburtshäusern wird die Geburt mit reiner Hebammen-Geburtshilfe durchgeführt. Meist sind Geburtshäuser sehr wohnlich eingerichtet. Sie bieten darüber hinaus eine ganzheitliche Betreuung von der Schwangerschaft über die Geburt bis zum Wochenbett an. Vor der Geburt lernen die Schwangeren bereits die Räumlichkeiten des Geburtshauses und auch ihre Hebamme kennen. Allerdings können in einem Geburtshaus nur Frauen gebären, bei denen keine vorhersehbaren Risiken bestehen. Die Geburt muss in einem nahegelegenen Krankenhaus beendet werden, wenn es dennoch zu Komplikationen kommt. Wichtig bei einem Geburtshaus ist, dass die Krankenkasse nicht den gesamten Betrag für eine Entbindung übernimmt – bitte informieren sie sich vorher, welchen Betrag sie selbst bezahlen müssen. Bei Mehrlingsschwangerschaften, Plazenta praevia (die Plazenta liegt vor dem Muttermund), Geburtsrelevante Erkrankungen der Mutter (Diabetes, stark erhöhter Blutdruck, Blutgerinnungsstörung), nicht normal geformtes Becken, starke Nachblutungen bei vorangegangener Geburt, Kopf des Kindes stellt sich nicht richtig in das Becken ein, Zustand nach Gebärmutteroperation (Kaiserschnitt, Myomentfernung), Lageanomalien (Beckenend- oder Querlage) oder grünes Fruchtwasser sollte von einer Entbindung im Geburtshaus abgesehen werden.
- Zu Hause: Häufig entscheiden sich Frauen mit normalen Schwangerschaftsverläufen und dem Wunsch nach einer ungestörten Geburt in der vertrauten Atmosphäre der eigenen vier Wände für eine Hausgeburt. Viele Frauen fühlen sich mit einer bekannten Hebamme, in der gewohnten Umgebung und mit den Menschen, die sie sich selbst aussuchen, am wohlsten. Als erstes muss sich die werdende Mutter um eine Hausgeburts-Hebamme bemühen, wenn sie eine Hausgeburt plant. Wichtig dabei ist, dass die Schwangere der Hebamme vertrauen kann und sie ein gutes Verhältnis zueinander entwickeln. Dann wird die Hebamme mit der werdenden Mutter besprechen, wie die Wohnung für die Geburt hergerichtet werden muss und was im Haushalt für die Entbindung vorhanden sein sollte. Was die Schwangere bei einer Hausgeburt beachten sollte ist, dass nicht alle Medizintechnik vorhanden ist. Wenn sich Probleme bei der Geburt ankündigen, dann muss die Mutter sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.



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